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Kältekreislauf- und Wärmepumpen-Schulungssystem mit HMI

Modell: BORSTL10- 4

  • Übersicht
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umfang der Lieferung

Der Auftragnehmer hat ein vollständiges Kältekreislauf- und Wärmepumpen-Schulungssystem mit Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) , einschließlich:

  • Voll funktionsfähiges Kälte- und Umkehrzyklus-Wärmepumpensystem
  • Programmierbares HMI-Touchscreen-Steuerungssystem
  • RFID-basiertes Energiemanagementsystem
  • Komplette Mess- und Steuerungsanlage
  • Standardzubehör, Werkzeuge und Dokumentation

Die Ausrüstung muss werkseitig montiert, geprüft und betriebsbereit für den unmittelbaren Unterrichtseinsatz geliefert werden


2. Allgemeine Beschreibung

Das System muss für eine fortgeschrittene berufliche Ausbildung in Kältetechnik und Wärmepumpentechnik konzipiert sein. Es muss folgende Funktionen ermöglichen:

  • Betrieb sowohl im kältebetrieb (Vorwärtsmodus) und wärmepumpenbetrieb (Rückwärtsmodus)
  • Praktische Verdrahtungs- und elektrische Steuerkreisausbildung
  • Beobachtung von Kältekomponenten und Systemzuständen
  • Leistungsanalyse und Vergleich von Kühl- und Heizzyklen
  • Berechnung der COP (Coefficient of Performance) und des EER (Energy Efficiency Ratio)
  • Mollier-Diagramm-Erstellung und thermodynamische Analyse

Alle Hauptkomponenten müssen sichtbar auf der Frontplatte montiert sein, um direkte Beobachtung und Bedienung zu ermöglichen.

Kältemittel muss sein R134a oder ein gleichwertiges, umweltverträgliches Kältemittel .


3. Mechanischer Aufbau

3.1 Trainingsgestell-Struktur

  • Robuste Konstruktion aus Aluminiumprofilen und Blech
  • Ungefähre Mindestabmessungen:
    1600 (B) × 700 (T) × 1850 (H) mm
  • Montiert auf vier (4) Rollen:
    • Zwei (2) mit Bremsen
    • Zwei (2) ohne Bremsen
  • Vollständig verrohrt und elektrisch verkabelt
  • Kupferrohre mit Anti-Oxidations- und Korrosionsschutzbehandlung beschichtet

3.2 Komponentenanordnung

Alle wesentlichen Kältekomponenten sind an der Frontplatte zu montieren, darunter:

  • Kompressor
  • Kondensator (mit Lüfter)
  • Verdampfer (mit Lüfter)
  • Expansionsvorrichtungen
  • Flüssigkeitsbehälter und Ansammlungsbehälter
  • Vierwege-Umsteuerventil
  • Magnetventile
  • Druckmesser
  • Manuelle Ventile
  • Schaugläser

Die Kälteleitung muss übersichtlich angeordnet und für die Beobachtung leicht zugänglich sein.


4. Elektrische Anforderungen

  • Stromversorgung: Einphasig 220 V ±10 %, 50 Hz
  • Nennstrom: 10 A (mindestens)
  • Fehlerstromschutzschalter 16 A (mindestens)
  • Hauptschalter (selbstverriegelnd)
  • Not-Aus-Taste (selbstverriegelnd)
  • Überlastschutz 10 A (mindestens)
  • Analoges Voltmeter (0–250 V)
  • Analoger Amperemeter (0–10 A)
  • Anzeigeleuchten (mindestens 5 Stück)


5. Kühl- und Wärmepumpenkomponenten

5.1 Kompressor

  • Leistung: ½ PS (mindestens)
  • Spannung: 220V AC, 50HZ
  • Kältemittel: R134a oder gleichwertig

5.2 Kondensator (mit Lüfter)

  • Einphasig 220 V ±10 %
  • Montiert für volle Sichtbarkeit

5.3 Verdampfer (mit Lüfter)

  • Einphasig 220 V ±10 %

5.4 Vierwege-Umsteuerventil

  • 220 V AC elektronischer Typ
  • Mindestbetriebsdruck: 2,5 MPa
  • Mindestbetriebsdruck: 0,25 MPa
  • Druckleitung: 3/8" (mindestens)
  • Saug-/Spulenleitung: 5/16" (mindestens)

5.5 Expansionsvorrichtungen

  • Druckexpansionsventil (R134a oder äquivalent)
  • Thermostatisches Expansionsventil (TEV):
    • Betriebstemperaturbereich: −40 °C bis +10 °C
    • Umgebungstemperatur: -40 °C bis +90 °C

5.6 Flüssigkeitsbehälter

  • Kapazität: 1 Liter

5.7 Magnetventile

  • Menge: 9 Stück
  • Spannung: 220 V ±10 %
  • Geschweißte Verbindung, Φ6 mm (mindestens)

5.8 Wärmepumpen-Filtertrockner

  • DN 50
  • Anschluss: mindestens 1/4" (2 Stück)

5.9 Druckregler

  • Hochdruckschalter: 110–430 psi
  • Niederdruckschalter: 0–80 psi

5.10 Sichtgläser

  • Geschweißter Typ (6 Stück)


6. Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI)

Das System muss eine programmierbare Touchscreen-HMI mit folgenden Mindestspezifikationen enthalten:

  • Bedienung über Touchscreen
  • Speicher: SRAM 128 KB
  • Kompressor-Start-/Stopp-Steuerung
  • Umschaltung zwischen Kühl- und Wärmepumpenzyklus
  • Auswahl der Expansions- und Magnetventilwege
  • Darstellung des Systemzyklusdiagramms
  • Echtzeit-Anzeige der Hoch- und Niederdruckwerte
  • Wählbare Druckeinheiten (bar, psi, kPa)

Das HMI muss eine intuitive grafische Visualisierung des Systembetriebs bereitstellen.


7. Instrumentierung und Messung

Das System muss umfassen:

  • Niederdruckmanometer (−30 bis 260 psi / −0,1 bis 1,8 MPa)
  • Hochdruckmanometer (−30 bis 550 psi / −0,1 bis 3,8 MPa)
  • Temperaturregler mit Sensor
  • Digitale Thermometer
  • Digitaler Anemometer:
    • Windgeschwindigkeit: 0,3 bis 45 m/s
    • Auflösung: 0,001 m/s
    • Lufttemperatur: 0,0 bis 45 °C
    • Genauigkeit: ±2 °C

Alle Messgeräte müssen dauerhaft montiert und deutlich beschriftet sein.


8. RFID-Stromversorgungsverwaltungssystem (zwingend erforderlich)

Das System muss ein auf RFID basierendes Stromversorgungsverwaltungssystem enthalten mit:

  • Betriebsfrequenz: 13,56 MHz Hochfrequenz
  • Kommunikationsschnittstelle: RS485 oder Standard
  • OLED-Display für RFID-Karteninformationen und Fehlercodes
  • Anpassbare Anzeige über Software
  • Akustische Statushinweise
  • LED-Anzeiger
  • Datenüberprüfung:
    • OLED-Vergleichsmethode
    • Befehlsbasierte Verifizierung
  • Software zur Parameterkonfiguration und Funktionsprüfung
  • Konformität mit ISO-15693
  • Unterstützung für ModBus_TCP und ModBus_RTU

Das RFID-System muss eine sichere Stromaktivierung mittels Kartenauthentifizierung ermöglichen.


9. Standardzubehör

Folgendes Zubehör ist im Lieferumfang enthalten:

  • Druckmesser-Set mit Doppelkomponenten (R404A, R407C, R134a, R22)
  • Digitale Thermometer
  • Digitaler Anemometer
  • Werkzeugset inklusive:
    • sauerstoffflasche mit 2 L
    • Brenngasflasche
    • Schweischtorch
    • Werkzeugkasten
  • Vakuumpumpe (1 L)
  • Kältemittel R134a oder äquivalent (1 Dose)
  • Praktikumsanleitung (1 Exemplar)


10. Funktionsumfang

Das System muss die folgenden Ausbildungstätigkeiten unterstützen:

  • Betrieb von Kältekreislaufsystemen
  • Inbetriebnahme von Kältekreislaufsystemen
  • Leistungsanalyse von Kältesystemen
  • Betrieb von Umkehrzyklus-Wärmepumpensystemen
  • Leistungsanalyse von Wärmepumpensystemen
  • Erstellung von Mollier-Diagrammen
  • Berechnung von COP und EER
  • Vergleich des Energieverbrauchs für Kühlung und Heizung

Vergleich der Systemleistung bei verschiedenen Betriebsarten

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