Die Einrichtung von Automobiltrainings-Simulatoren erfordert zunächst erhebliche Investitionen, die hauptsächlich drei große Bereiche betreffen: die Hardware – etwa Bewegungsplattformen, jene VR-Headsets, über die heutzutage überall gesprochen wird, sowie sämtliche Fahrzeugsteuerungsschnittstellen. Dann gibt es noch den Software-Aspekt – Szenarienbibliotheken und jene anspruchsvollen Physik-Engines, die für ein realistisches Erlebnis sorgen. Und vergessen Sie nicht die Integrationsarbeiten, die allein rund 15 bis 25 Prozent des gesamten Budgets verschlingen, um alles korrekt zu kalibrieren und mit dem vorhandenen Learning-Management-System oder der Gebäudeinfrastruktur zu synchronisieren. Die gute Nachricht jedoch? Sobald diese hohe Anfangsinvestition getätigt ist, entfallen die meisten laufenden Kosten. Keine Sorge mehr um Kraftstoffkosten, Reifenwechsel oder all jene kleinen Komponenten, die bei der Nutzung echter Fahrzeuge für Schulungszwecke verschleißen. Langfristig betrachtet ist das durchaus nachvollziehbar.
Der Einsatz einer realen Fahrzeugflotte birgt versteckte Startkosten, an die viele Menschen zunächst nicht denken. Diese können sich tatsächlich auf rund die Hälfte der Anschaffungskosten der Fahrzeuge selbst belaufen. Auch die Versicherung wird ziemlich teuer – in der Regel etwa 40 Prozent höher als bei herkömmlichen gewerblichen Versicherungspolicen, da Versicherer bei neuen Fahrern ein erhöhtes Risiko sehen. Hinzu kommen alle administrativen Aufgaben wie Fahrerlaubnisse und Zulassungen, deren Kosten steigen, je mehr Fahrzeuge in Betrieb genommen werden. Auch die Infrastruktur muss erheblich aufgewertet werden: So müssen im Trainingsbereich verstärkte Sicherheitsbarrieren installiert, Lüftungsanlagen nachgerüstet werden, um Abgase ordnungsgemäß abzuführen, und in den festgelegten Trainingszonen spezielle Bodenbeläge verlegt werden. All diese Zusatzkosten bleiben bei der ersten Budgetplanung oft unberücksichtigt, sodass Organisationen finanziell unter Druck geraten – genau dann, wenn sie ihre Schulungsprogramme starten wollen.
Der Einsatz von Simulatoren statt echter Fahrzeuge senkt die laufenden Kosten, die mit dem Fahren realer Fahrzeuge verbunden sind. Nehmen wir als Beispiel ein Standard-Familienfahrzeug: Dieses verbraucht typischerweise während jeder Trainingseinheit rund 15 bis 20 US-Dollar an Kraftstoff, während Simulatoren für denselben Zeitraum kaum merklich die Stromrechnung belasten – unter fünfzig Cent. Bei regelmäßiger Übung durch Lernende verschleißen zudem die Reifen echter Fahrzeuge ziemlich schnell und müssen oft alle paar Monate ausgetauscht werden. Und vergessen wir nicht all die verschiedenen Flüssigkeiten – Öl, Kühlflüssigkeit, Bremsflüssigkeit –, die ständig abnehmen und regelmäßig nachgefüllt werden müssen. All dies entfällt bei Simulatoren völlig: Sie umgehen diese Probleme vollständig und verwandeln unvorhersehbare Ausgaben für Kraftstoff und Wartung in vorhersehbare, geringe Stromkosten. Dadurch können Schulen ihr Budget stattdessen in hochwertigere Unterrichtsmaterialien sowie Fortbildungsprogramme für ihre Ausbilder investieren.
Wenn Auszubildende Fahrzeuge bedienen, verursachen sie in der Regel mehr mechanische Probleme. Fuhrparks für Schulungszwecke benötigen wesentlich häufiger Ölwechsel, Bremsarbeiten und Motordienstleistungen als reguläre gewerbliche Fahrzeugnutzung. Zudem kommt es zu Unfällen, die unvorhergesehene Reparaturen, Versicherungsprobleme und gelegentlich sogar den Ausfall ganzer Kurse für mehrere Tage zur Folge haben. Simulatoren sind nicht von dieser Art mechanischer Ausfälle betroffen. Ihre Wartung beschränkt sich in der Regel auf gelegentliche Software-Updates und die Überprüfung, ob die Hardware weiterhin ordnungsgemäß funktioniert. Laut einer branchenspezifischen Studie von Control Engineering aus dem vergangenen Jahr senken Simulatoren im Vergleich zum Einsatz echter Fahrzeuge die Wartungskosten um 60 bis 80 Prozent. Das bedeutet, dass Ausbilder ihre Zeitpläne über 95 % der Zeit reibungslos aufrechterhalten können – ohne sich Sorgen über Reparaturkosten oder den Verlust wertvoller Unterrichtszeit bei einem Ausfall machen zu müssen.
Der Einsatz von Simulatoren eliminiert die Gefahr tatsächlicher Kollisionen während Trainingsessions und hilft so, die mit Haftungsrisiken verbundenen hohen Kosten zu vermeiden. Werfen wir einen Blick auf einige Zahlen: Die gewerbliche Kfz-Haftpflichtversicherung für Schulungsfahrzeuge kostet laut Daten der NAIC aus dem Jahr 2024 in der Regel zwischen 1.200 und 2.500 US-Dollar pro Jahr. Hinzu kommen die rechtlichen Folgekosten nach Unfällen, die – wie in einer Studie der ABA aus dem Jahr 2023 berichtet – zwischen 150.000 und einer halben Million US-Dollar liegen können. Und bei Personenschäden übersteigen die Entschädigungsansprüche häufig 740.000 US-Dollar pro Fall, wie eine Untersuchung des Ponemon Institute aus dem vergangenen Jahr zeigt. Wenn Unternehmen solide Risikomanagementansätze wie Szenariobasierte Trainingsübungen und Echtzeit-Leistungsüberwachungssysteme einführen, verwandeln sie diese unvorhersehbaren, teuren Überraschungen in regelmäßige, vorhersehbare Simulator-Kosten. Die meisten Organisationen, die zehn oder mehr Schulungsfahrzeuge betreiben, verzeichnen innerhalb von nur drei Jahren nach Umstellung auf Simulationstechnologie rund 92 Prozent weniger Haftungskosten.
Bei der Bewertung von Investitionen in die Automobil-Ausbildung zeigt eine Analyse der Gesamtbetriebskosten (TCO) über fünf Jahre eindrucksvolle Vorteile von Simulatoren gegenüber realen Fahrzeugflotten. Die TCO umfasst sämtliche direkten und indirekten Kosten:
Laut Branchenstatistiken senken Simulationsprogramme die Gesamtbetriebskosten innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren um etwa 50 bis 70 Prozent. Betrachten Sie beispielsweise ein traditionelles, auf Fahrzeugen basierendes Schulungsprogramm, das unter Einbeziehung von Faktoren wie Abschreibungen, regelmäßigen Wartungsarbeiten, Kraftstoffkosten und Versicherungsleistungen etwa eine halbe Million US-Dollar kosten könnte. Vergleichen Sie dies mit ähnlichen Simulationseinrichtungen, deren Kosten üblicherweise zwischen 150.000 und 200.000 US-Dollar liegen. Das entspricht einer Einsparung von rund zwei Dritteln; die Rendite auf die Investition übersteigt bei vielen technischen Schulen häufig 200 Prozent. Noch attraktiver ist, dass diese Kostenvorteile nicht durch unvorhersehbare Kraftstoffpreise oder unerwartete Ausfälle beeinträchtigt werden. Simulatoren sind daher nicht bloß kostengünstigere Alternativen, sondern stellen tatsächlich kluge langfristige Investitionen dar, die sich auch bei unterschiedlichen Marktveränderungen bewähren.